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Schmerzfrei mit künstlichen Knie- und Hüftgelenken

Jedes Jahr erhalten über 400.000 Menschen einen hochwertigen Gelenkersatz. Damit gilt die Gelenkersatzoperation als eine der erfolgreichsten chirurgischen Eingriffe in der Medizingeschichte.

Quelle: iStock

Jeder Mensch möchte ein aktives und schmerzfreies Leben führen. Jedem vierten wir dies aber aufgrund von regelmäßigen und andauernden Gelenkschmerzen verwehrt. Mit einer Gelenkersatzoperation besteht die Möglichkeit, akkute Schmerzen drastisch zu minimieren. Viele Betroffene und Angehörige wissen jedoch nicht, welche Schritte man unternehmen muss, um einen hochwertigen Gelenkersatz zu erhalten. Der BVMed hat jetzt eine detaillierte Checkliste mit Tipps veröffentlicht, die den Einstieg in ein schmerzfreies Leben erleichtert.

Was tun bei Gelenkschmerzen?

Die Quelle des Schmerzes zu finden ist der erste Schritt, für eine mögliche Gelenkersatzoperation. Dabei ist ein Hausarztbesuch unumgänglich. Denn nur er kann eine Erstdiagnose stellen und neben dem Gelenk weitere Schmerzursachen ausschließen. Wenn eine Gelenkerkrankung diagnostiziert wird und konservative Therapiemaßnahmen keinen Erfolg erzielen, sollte eine mögliche Operation nicht hinausgezögert werden.

Sich richtig informieren

Eine notwendige Operation kann viele Menschen in Angst versetzen. Das muss aber nicht sein, solange man sich aktiv mit dem Thema beschäftigt. Über fast jeden Aspekt der Operation ist eine Recherche möglich und vieles ist individuell anpassbar. Wenn im Vorfeld über spezialisierte Operateure und Kliniken recherchiert wird, sind einige schlaflose Nächte einsparbar. Die Faustregel lautet hier: Pro Jahr sollte der Operateur mindestens 50 Gelenkersatzoperationen durchführen.

Auch die Nachfrage beim Arzt kann die Angst vor einer Operation nehmen. Wichtige Fragen sind: Welche knochen-schonende Implantate werden genutzt? Wie genau läuft die Operation ab? Und werden hochwertige Implantat-Materialien verwendet?

Falls die Angst immer noch nicht eingedämmt wurde, empfiehlt es sich immer eine fachärztliche Zweitmeinung einzuholen.

Die Genesung beschleunigen

Nach der Operation ist vor der Operation und je nach ausgesuchter Klinik ist eine sogenannte Prehabilitation möglich. Dabei werden Maßnahmen ergriffen, den Körper auf die bevorstehende Operation vorzubereiten. Hier spielt eine richtige Ernährung mit angemessener Bewegung eine große Rolle und ist auch für Menschen ohne Gelenkschmerzen empfehlenswert.

Nach der Operation ist es genauso wichtig bei der Rehabilitation aktiv mitzuarbeiten, sowie gewissenhaft zu jeder Nachuntersuchung zu gehen. Wenn diese Hinweise beachtet werden, steht einer schellen Genesung nichts mehr im Wege.

 

Quellen: www.bvmed.de/broschuere-hueftgelenkersatz

https://www.bvmed.de/de/versorgung/patientengeschichten/gelenkersatz-bewegt/gelenkersatz-bewegt-checkliste

https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/2786/27awuoEVmBBXs.pdf?sequence=1&isAllowed=y

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