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Studie: Hüft- und Knieprothesen halten über 25 Jahre

Der Gelenkersatz von Hüfte und Knie gehört in den entwickelten Ländern heute zu den häufigsten und erfolgreichsten Operationen. In Deutschland erhalten jährlich mehr als 400.000 Patienten eine Hüft- oder Knieendoprothese implantiert.

8 von 10 Knieprothesen und 6 von 10 Hüftprothesen haben heute eine Haltbarkeit von 25 Jahren oder mehr. Das ist das Ergebnis zweier Metaanalysen durch Experten der Bristol Medical School, die jetzt im Lancet veröffentlicht wurden, berichtet das Ärzteblatt in seinem Blogbeitrag im Januar.

In der Studie der Bristol Medical School wurden Daten aus Fallserien und aus Registerdaten ausgewertet. Die Ergebnisse aus Fallserien gelten als weniger zuverlässig, da sie häufig auf den Erfahrungen einzelner Zentren beruhen. Die in den letzten Jahren in vielen Ländern eingerichteten Gelenkersatzregister vermeiden diese Verzerrungen, da eine vollständige Erfassung aller Patienten angestrebt wird.

Nach den Daten der Gelenkersatzregister beträgt die 25-Jahres-Haltbarkeit bei Hüftprothesen 57,9 %. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die 25-Jahres-Daten sich ausschließlich auf ein einziges Patientenregister (aus Finnland) stützen.
Bei den Knieendoprothesen unterscheiden die Forscher Totalendoprothesen (TKR) und den unikondylären Kniegelenkersatz (UKR). Die Registerdaten ergaben eine 25-Jahres-Haltbarkeit der TKR von 82,3 % (81,3 bis 83,2 %) und der UKR von 69,8 % (67,6 bis 72,1 %). Knieendoprothesen haben demnach eine insgesamt längere Haltbarkeit als Hüftendoprothesen.

Weitere Informationen zum deutschen Endoprothesen-Register unter https://idw-online.de/de/news710759

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Quellen
Studie: Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion, Reinhardtstr. 34 · 10117 Berlin, Telefon: +49 (0) 30 246267 - 0,  aerzteblatt@aerzteblatt.de, www.aerzteblatt.de/nachrichten/; 
Endoprothesesn-Register: Susanne Herda, Swetlana Meier, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) e.V., Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin, Telefon: +49 (0)30 340 60 36 -06 oder -00, E-Mail: presse@dgou.de, www.dgou.de

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