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So erreichen digitale Gesundheitslösungen ihre Zielgruppen

Während der Corona Pandemie sind Videosprechstunden mit Ärzten deutlich gestiegen. Vor allem Akademiker mit weniger chronischen Krankheiten nehmen das digitale Angebot wahr. Um digital weniger affine Patienten besser erreichen zu können, sind hybride Lösungen sinnvoll.

Bildquelle: National Cancer Institute auf Unsplash

Die halbjährliche Studie "EPatient Survey" hat 5100 Personen zum digitalen Angebot im Gesundheitswesen befragt. So nahmen im vergangenen Jahr Online-Sprechstunden exponentiell zu. Laut dem KBV wurden allein im zweiten Quartal 1,2 Millionen Sprechstunden digital abgehalten. Im Jahr 2019 belief sich die Zahl noch auf 3.000 Sprechstunden.

Das Angebot wird ungleich wahrgenommen

Während Akademiker mit weniger chronischen Krankheiten am ehesten digitale Sprechstunden wahrnehmen, sieht das bei technisch weniger affinen Menschen anders aus. Auch Patienten mit chronischen Erkrankungen und vor allem ältere Generationen nehmen Online-Sprechstunden weniger wahr, obwohl diese im Fokus der digitalen Gesundheitsanwendungen stehen. Ein Lösungsansatz wäre, Analoges mit Digitalen zu verbinden. In einem Hybridszenario würden Gesundheits-Apps am Point-of-Care eingesetzt.

Vorbilder für Hybridszenarien

In England werden schon seit Jahren Hybridlösungen angeboten. In Büchereien oder Jobcentern zeigen Assistenten oder Terminals, wie man seine Medikamenten-App nutzt oder Arzttermine online plant. Ähnliches könnte in Deutschland bei Ärzten oder Apotheken aufgebaut werden. Häufig reichen Anleitungen auf einer Webseite nicht aus, um die betroffene Zielgruppe zu erreichen. Eine direkte Beratung vor Ort ist erforderlich.

Dafür braucht es geschultes und erfahrenes Personal, die den Mitarbeiter*Innen in den Krankenhäusern, den Praxen und Apotheken vor Ort die digitalen Anwendungen erklären, die Produkteinführungen begleiten, den Support und die Abgrenzung vom Wettbewerb sicherstellen und damit letztlich helfen, die Produkte zu etablieren.

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