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AWO Freiburg: Mittagstische stärken soziale Teilhabe

Die AWO Freiburg ermöglicht älteren Menschen durch vergünstigte Mittagstische Gemeinschaft, Teilhabe und Unterstützung im Alltag

Das Foto zeigt Christian Männlin (links) sowie (von rechts) Marianne Jaschke und Siegfried Faix von BESTMINDS beim Besuch in der Seniorenwohnanlage Landwasser mit deren Leiterin Friedlinde Schönberg (Zweite von links)

In Deutschland sind immer mehr Menschen von Altersarmut betroffen. Gerade in städtischen Regionen wie Freiburg sehen sich viele ältere Menschen mit finanziellen Engpässen konfrontiert, die weit über ihr Budget hinausgehen. Einsamkeit, soziale Isolation und mangelnde Teilhabe sind häufige Folgen. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Freiburg begegnet diesen Herausforderungen mit einem praxisnahen und wirksamen Konzept: den sozialen Mittagstischen in ihren Seniorenwohnanlagen. Die BESTMINDS GmbH unterstützt dieses Engagement seit Jahren durch gezielte Spenden, die eine Wirkung entfalten, die über das Materielle hinausreicht.

Herausforderungen im Alltag älterer Menschen

Laut Statistischem Bundesamt leben in Deutschland rund 20 Prozent der über 65-Jährigen an oder unter der Armutsgrenze (Stand 2024). Besonders betroffen sind alleinstehende Frauen, Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien sowie Personen mit einer geringen Rente. In Seniorenwohnanlagen werden diese Herausforderungen deutlich sichtbar: Die monatliche Rente reicht oft nur für das Nötigste. Ein ausgewogenes, warmes Mittagessen, das eigentlich ein selbstverständlicher Teil des Alltags ist, wird für viele zur Luxusausgabe.

Hinzu kommt die soziale Komponente. Mit zunehmendem Alter schrumpfen häufig das persönliche Netzwerk und die regelmäßigen zwischenmenschlichen Kontakte. Der Alltag wird stiller und Gespräche werden seltener. Pflegedienste und mobile Hilfen leisten zwar wertvolle Arbeit, doch für den sozialen Austausch bleibt ihnen selten Zeit. Genau hier setzt die AWO Freiburg mit ihren Mittagstischen an.

Die Mittagstische der AWO Freiburg: mehr als nur ein Essen

Die AWO Freiburg bietet in mehreren ihrer Einrichtungen, darunter der Seniorenwohnanlage Landwasser, einen täglichen Mittagstisch für ältere Bewohner an. Von Montag bis Freitag erhalten Senioren ein vollwertiges Menü mit Suppe, Hauptgericht und Dessert. Der Clou: Menschen mit kleiner Rente erhalten das Essen zu einem deutlich reduzierten Preis. Die Differenz wird durch Spenden, wie jene von BESTMINDS, ausgeglichen.

Dabei geht es nicht nur um die Ernährung, sondern auch um Gemeinschaft. Die Begegnungsstätten bieten einen Raum für Gespräche, in dem man sich sieht, gehört wird und für eine Stunde am Tag Teil eines lebendigen sozialen Miteinanders ist. Die Mitarbeitenden der AWO servieren nicht nur das Essen, sondern hören auch zu, begleiten Gespräche und schaffen eine Atmosphäre der Wertschätzung. Viele Gäste berichten, dass das Mittagessen oft der einzige tägliche Kontakt mit anderen Menschen ist.

Warum Unternehmen wie BESTMINDS gezielt unterstützen

Als Executive-Search-Boutique mit Fokus auf den Bereichen Life Sciences / Pharma, Medizintechnik, IT / Medien und Gesundheitswesen sind wir mit gesellschaftlichen Entwicklungen bestens vertraut. Die Unterstützung der AWO Freiburg ist Teil unseres langfristigen Engagements für soziale Verantwortung. Denn die demografische Entwicklung hat auch direkte Relevanz für die Arbeitswelt: Der Mangel an Pflegepersonal, die zunehmende Bedeutung von Angeboten für Senioren und die Verantwortung von Arbeitgebern im Kontext sozialer Nachhaltigkeit erfordern neue Perspektiven.

Mit unserer Spende an die AWO Freiburg wollen wir nicht nur kurzfristig helfen, sondern auch ein Zeichen setzen: für verantwortungsvolles Unternehmertum, für die Wertschätzung älterer Generationen und für konkrete Hilfe dort, wo sie benötigt wird.

Praxisnahe Wirkung: Ein Besuch mit Einblick

Am 22. Januar 2014 besuchte eine Delegation von BESTMINDS die Seniorenwohnanlage Landwasser, um sich vor Ort ein Bild von der Verwendung der Spendenmittel zu machen. Im Gespräch mit Friedlinde Schönberg, der Leiterin der Einrichtung, zeigte sich die unmittelbare Wirkung der Spenden: Bewohner, die sich früher nur ein bis zwei warme Mahlzeiten pro Woche leisten konnten, nehmen nun regelmäßig teil, was sich sichtbar positiv auf ihr Wohlbefinden auswirkt.

Fazit und Ausblick

Die Mittagstische der AWO Freiburg sind ein Beispiel dafür, wie mit überschaubarem Mitteleinsatz echte Lebensqualität geschaffen werden kann. Sie verbinden die drei unverzichtbaren Elemente Ernährung, Begegnung und Würde, die besonders im Alter wichtig sind. 

In einer alternden Gesellschaft wird es immer wichtiger, solche Initiativen systematisch zu fördern. Führungskräfte sollten soziale Verantwortung als Teil der strategischen Ausrichtung ihres Unternehmens begreifen. Bewerber und Fachkräfte schätzen es immer mehr, wenn ihr Arbeitgeber gesellschaftliche Wirkung zeigt.


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