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BVMed: Der MedTech-Mittelstand muss gestärkt werden

Zweidrittel aller Erwerbstätigen in der MedTech-Branche kommen aus kleinen bis mittelständischen Unternehmen. Gerade diese werden von den erhöhten bürokratischen und regulatorischen Anforderungen der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) und In-vitro-Diagnostika (IVDR) unter Druck gesetzt.

Am 18. März führte der Bundesverband Medizintechnologie e.V. ihre jährliche Mitgliederversammlung durch. BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan thematisierte die Gefahren von zu hohen bürokratischen und regulatorischen Anforderungen für mittelständische MedTech-Unternehmen. Diese Hürden würden "die kreativen Kräfte ersticken", die diese Unternehmen ausmachen, so Dr. Meinrad Lugan. Er fordert eine bessere Unterstützung von der Wirtschaftspolitik, um den MedTech-Mittelstand zu entlasten.

MedTech-Mittelstand als Wirtschaftskraft

93% der Deutschen MedTech-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter und 67% aller Erwerbstätigen in der MedTech-Branche arbeiten in KMU's. Die gesamte Branche ist somit mittelständisch geprägt. Durch ihre überschaubare Größe und Vielzahl der Unternehmen waren KMU's bisher Innovationstreiber. 57% der Bruttowertschöpfung in der Branche sind auf KMU's zurückzuführen. Somit gelten KMU's als wichtiger Wertschöpfungs- und Beschäftigungsfaktor für die MedTech-Branche.

MDR und IVDR

Die EU beschloss bereits Ende Februar 2017 die beiden Verordnungen MDR und IVDR. Diese sollten bis zum 26. Mai 2020 von Unternehmen umgesetzt werden. Schon damals kritisierte der BVMed diese Verordnungen, da sie eine "erhebliche Mehrbelastung für KMU's" darstellte. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Umsetzungsfrist um ein Jahr, auf den 26. Mai 2021 verlängert. Bis heute sind Regulatory Affairs Positionen egal ob RA Specialists oder RA Manager und Director schwer zu besetzen.

Regulatory Affairs Positionen einstellen

81% aller MedTech-Unternehmen sehen die beiden Verordnungen als Hemmnis für die Branche an. Da bislang keine Entlastungen für KMU's angekündigt wurden, haben Unternehmen noch bis Ende Mai Zeit, die neuen regulatorischen Anforderungen umzusetzen. Durch die hohe Nachfrage sind momentan RA Positionen durch reguläre Ausschreibungen kaum zu finden. Um doch noch den passenden Mitarbeiter (m/w/d) zu besetzen, sind langjährige Berufserfahrungen auf dem Gebiet, eine fachliche Exzellenz und ein hervorragendes Netzwerk erforderlich. Eine solche Expertise finden Sie bei den Personalberatern von BESTMINDS. Unsere Personalberater besetzen mit viel Fachwissen und Engagement seit über 10 Jahren hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte in der Medizintechnik, Diagnostik und Pharmaindustrie. Fair, loyal und diskret stellen sie sich Ihren Herausforderungen und Wünschen. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Erstgespräch, um fristgerecht Ihren neuen Mitarbeiter (m/w/d) zu besetzen.


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