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Arzneimittelforschung – Standort Deutschland mit hoher Innovationskraft

Um sich in dem wachsenden, internationalen Wettbewerb zu behaupten, müssen deutsche Pharmaunternehmen Ihre Vorteile nutzen.

Für die Entwicklung und Forschung von neuen Arzneien benötigen die pharmazeutischen Unternehmen einen langen Atem und eine hohe Risikobereitschaft:

Von der Idee bis zum zugelassenen Medikament vergehen im Durchschnitt 13 Jahre.

Von 5.000 bis 10.000 getesteten Substanzen schafft es nur eine in die Zulassung. 1,8 Milliarden Euro wurden 2018 laut dem VCI (Verband der chemischen Industrie) für die Medikamentenforschung und klinischen Studien in Deutschland investiert. Tendenz steigend.

Nach USA, China und Japan ist somit Deutschland der viertgrößte Standort in der Pharma- und Chemieforschung.

Jedoch kommen bereits 1/3 der weltweiten Forschungspublikationen im Bereich Pharma und Chemie aus dem Land der Mitte und auch Singapur und Südkorea sind neue Wettbewerber in der Pharmaforschung.

Wie kann die deutsche Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft erhalten bleiben?

Den Fortschritt in Sachen Big Data in der Pharmaindustrie muss mitgegangen werden. Viele Firmen nutzen eigene Software, um gezielt Medikamente für den Patienten zu entwickeln und die Forschungskosten zu reduzieren. Das Wissen, was durch die Strukturierung von Daten gesammelt wird, kann die Medikamentenentwicklung beschleunigen.

Ein Standortvorteil in Deutschland ist laut dem vfa (Verband forschender Pharma-Unternehmen) unter anderem das dichte Netz an kompetenten Forschungseinrichtungen wie diverse Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen (zum Beispiel Max-Planck-, Leibniz- und Fraunhofer-Institute sowie die Helmholtz-Zentren. Aus diesen Instituten gründen sich häufig innovative Biotech Start-up Firmen als Spine off.

Die Interessensvertretung der forschenden Pharmafirmen berichtet: „Ein wichtiges Plus für ihre deutschen Standorte sehen viele Mitgliedsfirmen des vfa in ihren gut ausgebildeten, motivierten und verantwortungsvollen Mitarbeitern. Das gilt für Laborwissenschaftler, klinische Entwickler, Manager und Ingenieure…. 2017 waren rund 17.100 Mitarbeiter in der F&E tätig – rund ein Fünftel der Belegschaft.“

Ein kompetentes Expertenteam ist die Voraussetzung, um im internationalen Wettlauf der präklinischen und klinischen Forschung vorne dabei zu sein. Mit den BESTMINDS Beratern an Ihrer Seite finden Sie die qualifizierten Mitarbeiter für ihre pharmazeutische Forschung:

  • Chemiker
  • Mediziner
  • Biologen
  • Pharmazeuten

Wir unterstützen Sie bei der Rekrutierung von Spezialisten und Manager in den Bereichen Analytik, Galenik, klinische Studien (Phase I-IV) und Zulassung sowie aus anderen Fachgebieten der Life Sciences. Kontaktieren Sie uns gerne.

 

Quellen: Gesundheitsunternehmen MSD https://www.msd.de/forschung/hintergrundwissen-zur-arzneimittelforschung/,
Verband chemische Industrie https://www.vci.de/die-branche/zahlen-berichte/chemie-und-pharmaforschung-setzt-hoehenflug-fort-rahmenbedingungen-fuer-start-ups-verbessern.jsp,
Verband forschende Pharmaunternehmen https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/so-funktioniert-pharmaforschung/amf-standortfaktoren.html

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